Wer bin ich?

Und es kam der Tag, da das Risiko, in der Knospe zu verharren, schmerzlicher wurde als das Risiko, zu blühen.“ Hier: Anais Nin

Ich bin in einem Umfeld aufgewachsen, in dem das Verstecken für mich das Sinnvollste und Sicherste war. Was dies mit mir gemacht hat, habe ich erst viel später verstanden, begriffen. Mein Kiefer, Gewebe, Muskeln und Knochen weisen Spuren von Selbstunterdrückung auf. Lange Zeit sprach auch mein Blutdruck davon.

Die Bücher und Texte von Franz Ruppert haben mich direkt angesprochen. Als könnte ich darüber wie in einen Spiegel schauen und etwas von mir ahnen, sehen, spüren, in Verbindung bringen was ich lange vergessen hatte. Es war hoffnungsvoll, aufregend, weil es mich freudig und leidvoll tief im Inneren berührte. Ich hatte einen Türöffner nach innen, zu mir selbst entdeckt….

Wenn ich früher von Traumatherapeut*innen hörte oder las, dachte ich, oh, zuviel Schweres. Heute denke ich, es ist existentiell und lebensfördernd, sich mit der eigenen Traumabiographie auseinander zu setzen.

Text folgt

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